IN KOOPERATION MIT DER REDAKTION DES PRAXIS-HANDBUCHS "KUNSTFÖRDERUNG IN DEUTSCHLAND"STARTSEITE|IMPRESSUM

EINRAHMUNG

Kunstwerke schützen und bewahren
Ein Rahmen hat für ein Kunstwerk mehrere Funktionen. Er dient nicht nur der Präsentation, sondern trägt wesentlich zum Schutz eines Werkes bei.

Arbeiten auf Papier:
Aquarelle, Grafiken, Zeichnungen etc. werden in der Regel mit Passepartout gerahmt. Dadurch wird ein Kontakt des Kunstwerks mit der Glasscheibe vermieden, der zu Schäden an der Bildoberfläche führen kann. Um Säureschäden durch den Passepartoutkarton auszuschließen, sollte ausschließlich Museumsqualität verwendet werden. Da die meisten Kunstwerke auf Papier sehr lichtempfindlich sind, empfiehlt sich neben einem abgedunkelten Präsentationsort für längerfristige Ausstellungen die Verwendung von Spezialglas mit UV-Schutz.

Arbeiten auf Leinwand:
Ein Rahmen bietet Schutz gegen mechanische Schäden. Er schließt das Bild außerdem optisch gegen sein Umfeld ab. Soll der äußere Bildrand komplett sichtbar bleiben, kann eine so genannte Schattenfugenleiste verwendet werden. Die Rahmung hinter Glas oder bruchsicherem Plexiglas empfiehlt sich vor allem in öffentlichen Räumen oder als Staubschutz bei Werken mit sehr pastosem Farbauftrag. Störende Reflexionen können mit entspiegeltem Spezialglas deutlich reduziert werden.